Ausbildungsgrundsätze

Die Ausbildung unserer Menschen und Hunde zu leistungsbereiten Einsatzkräften ist eine anspruchsvolle ehrenamtliche Tätigkeit, die auf freiwilliger Basis beruht.

Die Erfahrung zeigt, dass auch Hunde nur dann zuverlässig arbeiten, wenn sie ohne Zwang an die Arbeit herangeführt und ausgebildet werden. Unsere Ausbildung der Hunde fußt daher auf dem Einsatz postiver Bestärkung, d.h. der Bestätigung für das gewünschte Tun des Hundes. Sie vermeidet Strafen und zielt auf eine sich ergänzende Partnerschaft von Mensch und Hund ab.

Je früher die RH-Ausbildung begonnen wird desto besser. Bereits 12 Wochen alte Welpen oder Junghunde können spielerisch an die zukünftige Arbeit herangeführt werden. Das Höchstalter für den Beginn der Ausbildung liegt in unserer Staffel bei 4 Jahren.

Die Ausbildung zum Rettungshund erfordert bei fortschreitendem Ausbildungsstand eine solide Basis in der allgemeinen Grundausbildung des Hundes und das Bestehen der Begleithundeprüfung. Diese Grundausbildung sollte separat (privat oder bei einem Hundeverein) durchgeführt werden, damit sich die Teams beim Rettungshundetraining ausschließlich auf diese anspruchsvolle Arbeit konzentrieren können. Es ist jedoch nicht notwendig, dass die Grundausbildung vor Beginn der RH-Ausbildung abgeschlossen ist. Sie kann vielmehr auch parallel erfolgen.

Häufig gestellte Fragen

Um in den Einsatz gehen zu können muss man volljährig sein. Unser Verein hat aber auch jugendliche Mitglieder. 

Früh übt sich. Im Idealfall kann der Hund schon im Welpenalter mit den ersten Übungen beginnen. Höchstalter für den Beginn der Ausbildung liegt in unserer Staffel bei 4 Jahren. Im Einzelfall kann die Altersgrenze auch anders liegen. Je nach Eignung und Vorerfahrung des Hundes und Hundeführers.

Da die Rettungshundearbeit mit allerlei Kosten (persönliche Sicherheitsausrüstung, Fahrtkosten, robuste und wetterfeste Kleidung usw) verbunden ist,  versuchen wir sonstige Belastungen für die MItglieder gering zu halten. Die Aufnahmegebühr in den Verein beträgt 40,- Euro. Der jährliche MItgliedsbeitrag beläuft sich auf 15,- Euro. Für Jugendliche MItglieder gelten besonderde Bestimmungen.

Grundsätzlich ja. Allerdings sollte der Hund nicht zu groß und schwer sein und  auch nicht zu winzig. Wichtig ist, dass der Hund Freude an der Arbeit hat und gut zu motivieren ist.

Beliebte Hunderassen, die sich für die Ausbildung als Rettungshund eignen sind:Altdeutscher Hütehund,  American Staffordshire Terrier, Australian Shepherd, Beauceron, Border Collie, Deutsch Drahthaar, Golden Retriever, Husky, Labrador Retriever, Labrador,  Mischlingshund, Miniature  Australian Shepherd, Riesenschnauzer, Rottweiler oder Schäferhund.

Unsere Staffel hat Ausbilder, die vom Bundesverband entsprechend zertifiziert wurden. Sie koordinieren und begleiten die theoretische und praktische Ausbildung von Mensch und Hund.

Bei der praktischen Ausbildung des Hunde sind jedoch alle Staffelmitglieder beteiligt. Jede/r ist angehalten, die anderen Teams im Training zu beobachten und ggf. Feedback und Tipps zu geben. Besonders wichtig ist die Funktion des „Helfers“, d.h. derjenigen Person, die sich für unterschiedliche Aufgabenstellungen versteckt und u.U. in der Findesituation adäquat reagieren muss, um den Hund richtig zu bestätigen.

Zwei mal die Woche findet das Training für die Flächensuche, Trümmersuche und Mantrailing statt. Für die Mantrailausbildung findet ein zusätzlicher dritter Termin statt. Die regelmäßige Teilnahme ist unerlässlich um Ausbildungserfolge zu erzielen und das Niveau zu halten. Ein Hund hat nie ausgelernt. Wichtig ist auch: Niemand bildet seinen Hund alleine aus. Alle helfen gegenseitig mit, die Hunde und das Rettungshundeteam auszubilden. 

Hund und Hundeführer durchlaufen eine Ausbildung. Der Hundeführer ist in er der Regel nach einem Jahr so weit, dass er sein gelerntes Theoriewissen und praktisches Können (Erste Hilfe Mensch, Erste Hilfe Hund, Orientierung, Kynologie, uvm.) in entsprechenden Prüfungen unter Beweis stellen kann. Bei regelmässiger Trainingsteilnahme kann der Hund in zwei bis drei Jahren seine erste Flächen- oder Trümmerprüfung ablegen. Für die Ausbildung zum Mantrailer ist mehr Zeit einzuplanen. 

Um Hundeführerin oder Suchgruppenhelferin zu werden, braucht es bestimmte Voraussetzungen. Zum Beispiel:

  • Physisch und psychisch gesund und belastbar
  • Wetterfest (Wir trainieren bei jedem Wetter)
  • Bereitschaft viel Zeit zu investieren
  • Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Verlässlichkeit
  • Führerschein, eigener Pkw (um in die Trainingsgebiete und zu den Einsätzen fahren zu können)

Um Suchgruppenhelfer und Hundeführer zu werden durchläuft man ebenfalls eine Ausbildung mit anschließenden theoretischen und praktischen Tests. Ausbildungsinhalte werden regelmäßig wiederholt und vertieft. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Lerntheorie Hund
  • oder Aufbau der Rettungshundearbeit.
  • Erster Hilfe Mensch
  • Erste Hilfe Hund
  • Orientierung (Karte, Kompass, GPS)
  • Funken
  • Einsatz- und Suchtaktik in Fläche und Trümmer
  • Sonder- und Wegerecht
  • Thermik
  • uvm

 

Kein Problem. Gerne helfen wie Ihnen weiter. Am Liebsten per E-Mail. Mehr Infos unter Ansprechpartner.

Gerne kann man uns im Training besuchen.  Mehr Infos unter Ansprechpartner.

Wir brauchen Ihre Hilfe

In der Vorweihnachtszeit sind wir wieder auf manchen Weihnachtsmärkten anzutreffen, um über Rettungshunde zu erzählen und Spenden für unsere ehrenamtliche Tätigkeit zu sammeln.
Das geht dieses Jahr leider nicht überall. Wenn Sie stehenbleiben würden, um mit uns zu sprechen und unsere Spendendosen zu „füttern“: Auch Ihre Online Spende ist willkommen.

Jede Spende hilft uns bei der Finanzierung unserer ehrenamtlichen Arbeit.