Ausbildungsgrundsätze

Die Ausbildung unserer Menschen und Hunde zu leistungsbereiten Einsatzkräften ist eine anspruchsvolle ehrenamtliche Tätigkeit, die auf freiwilliger Basis beruht.

Die Erfahrung zeigt, dass auch Hunde nur dann zuverlässig arbeiten, wenn sie ohne Zwang an die Arbeit herangeführt und ausgebildet werden. Unsere Ausbildung der Hunde fußt daher auf dem Einsatz postiver Bestärkung, d.h. der Bestätigung für das gewünschte Tun des Hundes. Sie vermeidet Strafen und zielt auf eine sich ergänzende Partnerschaft von Mensch und Hund ab.

Je früher die RH-Ausbildung begonnen wird desto besser. Bereits 12 Wochen alte Welpen oder Junghunde können spielerisch an die zukünftige Arbeit herangeführt werden. Das Höchstalter für den Beginn der Ausbildung liegt in unserer Staffel bei 4 Jahren.

Die Ausbildung zum Rettungshund erfordert bei fortschreitendem Ausbildungsstand eine solide Basis in der allgemeinen Grundausbildung des Hundes und das Bestehen der Begleithundeprüfung. Diese Grundausbildung sollte separat (privat oder bei einem Hundeverein) durchgeführt werden, damit sich die Teams beim Rettungshundetraining ausschließlich auf diese anspruchsvolle Arbeit konzentrieren können. Es ist jedoch nicht notwendig, dass die Grundausbildung vor Beginn der RH-Ausbildung abgeschlossen ist. Sie kann vielmehr auch parallel erfolgen.