mit!

Aktiv mitmachen

Die Aufgaben und die Möglichkeiten sich bei der Rettungshundestaffel einzubringen sind vielfältig. Im folgenden eine Auswahl der Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engangieren. Interesierte sind herzlich eingeladen Kontakt mit uns aufzunehmen und sich bei einem Probetraining einen Eindruck von unserer Arbeit zu machen.
Mach mit

Mitglied im Einsatzteam

Unsere Einsätze sind so organisiert, dass jeweils ein Hundeführer mit Hund und ein Einsatzhelfer ein Team bilden. Jeder in diesem Team hat bestimmte Aufgaben. Als Einsatzhelfer durchläuft man eine vielseitige Ausbildung um später auch den Anforderungen im Einsatz gerecht zu werden. Dazu gehören zum Beispiel Kenntnisse in Erster Hilfe für den Menschen und für den Hund, Kartenkunde und Orientierung, ein Funkkurs aber auch Teamwork und Ausdauer sind gefordert. Einsätze können bei jeder Tages und Nachtzeit und bei jedem Wetter stattfinden.

Figurant

Lust auf Verstecken? Um Suchhunde auszubilden, braucht es jemanden der gesucht werden kann. Diese Rolle übernimmt der Figurant. Dieser stellt die vermisste Person da, welche der Hund suchen soll. Um dem Hund einen größtmöglichen Findewillen anzutrainieren, kommt dem Figurant eine ganz besondere Rolle zu. Er spielt die vermisste Person und versteckt sich für die Hunde. Der Figurant wird in Theorie und Praxis geschult um später den Hund genau im richtigen Moment bestätigen zu können. 

Platzpflege

Wir haben zwar noch keinen eigenen Platz, aber auch der uns zur Verfügung gestellte Platz muss gepflegt werden. Hier ist jede helfende Hand willkommen, die mithilft, dass Gras, Unkraut und Hecken im Zaum zu halten.

Kreatives Köpfchen, geschickte Hände

Sind immer willkommen. Einen Teil unserer Übungsgeräte stellen wir selbst unseren Bedürfnissen entsprechend her. Die Gerätschaften die wir haben wollen auch gepflegt sein. Genauso schaut es mit unser Technik aus. Auch diese wird regelmässig geprüft und in Stand gehalten. Die Verantwortlichen freuen sich hier über Unterstützung.

Ausbildung zum Rettungshund

Gemeinsam als Staffel bilden wir Hundeführer und Hunde aus. Neue Mitglieder sind willkommen ebenfalls mit ihrem Hund mitzuwirken. 

Häufig gestellte Fragen

Um in den Einsatz gehen zu können muss man volljährig sein. Unser Verein hat aber auch jugendliche Mitglieder. 

Früh übt sich. Im Idealfall kann der Hund schon im Welpenalter mit den ersten Übungen beginnen. Höchstalter für den Beginn der Ausbildung liegt in unserer Staffel bei 4 Jahren. Im Einzelfall kann die Altersgrenze auch anders liegen. Je nach Eignung und Vorerfahrung des Hundes und Hundeführers.

Da die Rettungshundearbeit mit allerlei Kosten (persönliche Sicherheitsausrüstung, Fahrtkosten, robuste und wetterfeste Kleidung usw) verbunden ist,  versuchen wir sonstige Belastungen für die MItglieder gering zu halten. Die Aufnahmegebühr in den Verein beträgt 40,- Euro. Der jährliche MItgliedsbeitrag beläuft sich auf 15,- Euro. Für Jugendliche MItglieder gelten besonderde Bestimmungen.

Grundsätzlich ja. Allerdings sollte der Hund nicht zu groß und schwer sein und  auch nicht zu winzig. Wichtig ist, dass der Hund Freude an der Arbeit hat und gut zu motivieren ist.

Zwei mal die Woche findet das Training für die Flächensuche, Trümmersuche und Mantrailing statt. Für die Mantrailausbildung findet ein zusätzlicher dritter Termin statt. Die regelmäßige Teilnahme ist unerlässlich um Ausbildungserfolge zu erzielen und das Niveau zu halten. Ein Hund hat nie ausgelernt. Wichtig ist auch: Niemand bildet seinen Hund alleine aus. Alle helfen gegenseitig mit, die Hunde und das Rettungshundeteam auszubilden. 

Hund und Hundeführer durchlaufen eine Ausbildung. Der Hundeführer ist in er der Regel nach einem Jahr so weit, dass er sein gelerntes Theoriewissen und praktisches Können (Erste Hilfe Mensch, Erste Hilfe Hund, Orientierung, Kynologie, uvm.) in entsprechenden Prüfungen unter Beweis stellen kann. Bei regelmässiger Trainingsteilnahme kann der Hund in zwei bis drei Jahren seine erste Flächen- oder Trümmerprüfung ablegen. Für die Ausbildung zum Mantrailer ist mehr Zeit einzuplanen. 

Die Ausbildung unserer Menschen und Hunde zu leistungsbereiten Einsatzkräften ist eine anspruchsvolle ehrenamtliche Tätigkeit, die auf freiwilliger Basis beruht.

Die Erfahrung zeigt, dass auch Hunde nur dann zuverlässig arbeiten, wenn sie ohne Zwang an die Arbeit herangeführt und ausgebildet werden. Unsere Ausbildung der Hunde fußt daher auf dem Einsatz postiver Bestärkung, d.h. der Bestätigung für das gewünschte Tun des Hundes. Sie vermeidet Strafen und zielt auf eine sich ergänzende Partnerschaft von Mensch und Hund ab.

Je früher die RH-Ausbildung begonnen wird desto besser. Bereits 12 Wochen alte Welpen oder Junghunde können spielerisch an die zukünftige Arbeit herangeführt werden. Das Höchstalter für den Beginn der Ausbildung liegt in unserer Staffel bei 4 Jahren.

Die Ausbildung zum Rettungshund erfordert bei fortschreitendem Ausbildungsstand eine solide Basis in der allgemeinen Grundausbildung des Hundes und das Bestehen der Begleithundeprüfung. Diese Grundausbildung sollte separat (privat oder bei einem Hundeverein) durchgeführt werden, damit sich die Teams beim Rettungshundetraining ausschließlich auf diese anspruchsvolle Arbeit konzentrieren können. Es ist jedoch nicht notwendig, dass die Grundausbildung vor Beginn der RH-Ausbildung abgeschlossen ist. Sie kann vielmehr auch parallel erfolgen.

Wir brauchen Ihre Hilfe

Normalerweise wären wir in der Vorweihnachtszeit auf den Weihnachtsmärkten anzutreffen, um über Rettungshunde zu erzählen und Spenden für unsere ehrenamtliche Tätigkeit zu sammeln.

Das geht dieses Jahr leider nicht. Wenn Sie stehenbleiben würden, um mit uns zu sprechen und unsere Spendendosen zu „füttern“: Auch Ihre Online Spende ist willkommen.

Jede Spende hilft uns bei der Finanzierung unserer ehrenamtlichen Arbeit.